Stuhlbau in Familientradition in fünfter Generation

2006
Verkauf
Verkauf der „Max Langer KG Stuhlfabrik“ an Kinder, Weiterführung jener in Verbindung mit dem Vertrieb über „Stuhl-Langer KG“.
1990
Weiterführung
Weiterführung als „Sitzmöbel Clausnitz GmbH“ durch Günter Langer und Kinder, Gründung der „Stuhl-Langer KG“ für den Vertrieb.
1972
Enteignung
Staatliche Maßnahmen (Enteignung) zwangen den Betrieb schließlich zu einem „Volkseigenem Betrieb“ mit dem Namen „Vereinigte Sitzmöbelindustrie Neuhausen, Fertigungsstätte Clausnitz“.
1958
Umbenennung
Umbenennung der Firma in „Max Langer KG Stuhlfabrik“.
1947
Max Langer verstirbt.
1922
Inflation
In der schweren Zeit der Inflation wurde die Dampfmaschine verkauft. Dafür erhielt man einen Elektromotor und Lebensmittel (Mehl und Getreide).
1913
Elektrizität
Elektrizität in Clausnitz, das Ende der Dampfmaschinenära begann.
1910
Hochzeit
Der Stuhlbauer Max Artur Langer aus Neuhausen heiratete Louise Helbig, die Tochter von Heinrich Helbig.
Hochzeit
Juni 1910, Hochzeit Louise und Max Langer

Er kaufte nach dem Tod von Heinrich Helbig (1909) den Besitz und führte die Stuhlbauerei bis 1947 weiter.Abrechnung
Abrechnung vom 1. Mai 1910, Kauf durch Max Langer
1850
Gründung
1850 gründete Karl Ferdinand Helbig den ersten Stuhlbaubetrieb im Raum Neuhausen.
Urgroßeltern
Unsere Ururgroßeltern:
Karl Ferdinand Helbig (1822 – 1904) mit
Frau Christiane Concordie (1829 – 1909)

Er ging um 1840 auf Wanderschaft und erlernte im Nürnberger Raum das Handwerk des Stühlebauens. Zehn Jahre später kehrte er in seinen Wohnort Rauschenbach / Neuhausen zurück und baute im eigenen Wohnzimmer Stühle. Alle Familienmitglieder halfen mit, auch die Kinder. Die Hintersäulen der Sitzgelegenheiten wurden damals noch mit der Handsäge ausgeschnitten.
Wenn ca. 40 Stühle fertig waren wurden sie auf einen „Schiebbock“ geladen und zu Fuß nach Leipzig gezogen, um sie dort zu verkaufen.
Heinrich Helbig
Heinrich Helbig, unser Urgroßvater,
brachte 1882 den Stuhlbau nach Clausnitz

Sein Sohn Heinrich Helbig (1851 – 1909) ging nach Clausnitz, übernahm das Anwesen Clausnitz Nr. 8 c (heute Geleitstraße 6) und heiratete Alwine Müller, die Tochter des Amtsbaumeisters Traugott Friedrich Müller. Heinrich Helbig brachte den Stuhlbau nach Clausnitz. Er gründete 1882 hier die „Heinrich Helbig Stuhl-Fabrik mit Dampfbetrieb“. Haus Nr. 8 c
Haus Nr. 8 c in Clausnitz um 1880

Impressionen

Festwagen der Max Langer Stuhlfabrik zum Heimatfest 1960 „750 Jahre Clausnitz“
Festwagen zum Heimatfest 1960, Stühle mit Holz- und Flechtsitz, auf Wagen links: Gottfried Hanl
Festwagen zum Heimatfest 1960, Stühle mit Polstersitz
Festwagen zum Heimatfest 1985 „775 Jahre Clausnitz“
Festwagen zum Heimatfest 1985 „775 Jahre Clausnitz“, v.l.n.r. Günter Langer, Egon Kempe, Gottfried Hanl
Festwagen zum Heimatfest 1985 „775 Jahre Clausnitz“
Festwagen zum Heimatfest 1985 „775 Jahre Clausnitz“, Bildmitte: Günter Langer, rechts: Gottfried Hanl
Traditioneller Festwagen unserer Firma zum Heimatfest „800 Jahre Clausnitz“ 2010

Presse

Freie Presse vom 14.08.2008
Freie Presse vom 21.10.2009
Freiberger Wochenspiegel vom 27.05.2010
Wochenspiegel vom 16.06.2010
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